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Lachse in der Sieg
Lachse und Meerforellen in der Fangstation am Buisdorfer Wehr.
© anglermap.de – prächtiges Lachsweibchen von 72 cm
Am Sonntag, den 10. Oktober 2010 fand an der Kontroll- und Fangstation in Sankt-Augustin-Buisdorf an der Sieg
wieder eine Vortragsveranstaltung unter der Regie des Fischschutzvereins Siegburg 1910 e. V.statt, bei der auch die Fangkammern
geöffnet wurden und den zahlreich erschienenen Besucher einige aufsteigende Lachse aus der vergangenen Nacht präsentiert
werden konnten.
Die Bedingungen waren zwar nicht optimal (rückläufiges Niedrigwasser), dennoch waren 3 Lachse und
eine Meerforelle in ihrem herrlich gefärbten Hochzeitskleid zu bewundern.
Alle Tiere wurden durch geschulte Mitarbeiter des Wanderfischprogramms NRW markiert und wohlbehalten
oberhalb des Wehres wieder in die Freiheit entlassen.
Neben den Lachsen in der Fangstation konnten die Besucher (mit etwas Geduld) am eigentlichen Siegwehr sogar einige
Lachse beobachten, die versuchten, mit einem kühnen Sprung den Wasserfall zu überwinden.
Bereits Ende der 80er Jahre starteten die Bemühungen, den Lachs in Rhein und Sieg wieder heimisch zu machen, nachdem er zuvor
völlig verschwunden war. Das zunächst als "Lachs 2000" bekannt gewordene Programm wurde später durch das
sogenannte "Wanderfischprogramm NRW" fortgesetzt, die Zielsetzung blieb bestehen. Viele der zuvor unpassierbaren
Staustufen der ehemaligen Lachsflüsse wurden beseitigt oder entsprechend neuester Erkenntnisse umgebaut, um den laichbereiten
Großsalmoniden den Aufstieg in ihre angestammten Laichreviere zu ermöglichen. Daneben wurden aus abgefangenen Lachsen
und Meerforellen gewonnene Eier künstlich erbrütet und die Jungfische in geeignete Flusssysteme ausgesetzt.
Schon seit einigen Jahren zeigen sich die Erfolge dieser kontinuierlichen Arbeit, an der neben den offiziell
für das Wanderfischprogramm Zuständigen (Land NRW und der Rheinischer Fischereiverband) viele ehrenamtliche Helfer aus
den ansässigen Angelvereinen beteiligt waren und nach wie vor ihre Freizeit für das Ziel einsetzen, den Lachs in ihren Flüssen wieder
anzusiedeln und vielleicht irgendwann auch mal wieder fangen zu können.
Aber bis dahin gibt es noch viel zu tun und solange bleiben diese faszinierenden Wanderfische – zumindest für die Gemeinschaft
der Angler – tabu und werden ganzjährig geschont. Es wäre schön, wenn auch die Fischerei an den Küsten
einen deutlich größeren Teil der aufsteigenden Lachse unbehelligt ihres Weges ziehen lassen würde und auch der Kormoran
hinsichtlich der absteigenden Junglachse ein Einsehen hätte.
© anglermap.de – Siegwehr bei Buisdorf
© anglermap.de – Kontroll- und Fangstation Buisdorf
6.666 Gewässereinheiten auf anglermap
Stand April 2010
Wiederum knapp ein halbes Jahr nachdem die 5.555er Marke geknackt wurde, sind nun mehr als 6.666 einzeln erfasste Gewässereinheiten auf anglermap eingetragen.
Auch die Zahl der Fischbestandsdaten ist auf eine Anzahl von fast 19.500 angestiegen. Alle Fischvorkommen können auf dem Portal zum Fischbestand
grafisch angezeigt werden. Mittlerweile konnten wir zudem Fotos und Bilder von 75 der 78 auf anglermap aufgenommenen deutschen Süßwasserfischarten zusammen tragen. Die Arbeit am Fischlexikon läuft zeitgleich auf
Hochtouren und darf mit Freude erwartet werden. Hierbei werden nicht nur allgemeine Daten unserer Fischarten genannt, sondern auch detailierte Infos zu Lebensräumen, Gefährdung, Fangmethoden einen Fischrechner und noch vieles mehr.
Euer Team von anglermap
Fisch des Jahres 2010 - Die Karausche
Eine eher unbekanntere aber nichts desto Trotz eine sehr interessante Fischart unserer heimischen Gewässer wurde zum Fisch des Jahres 2010 gekürt.
Grund für die Wahl ist der Bestandsrückgang, der durch Verbauungen, Regulierungsmaßnahmen und Schadstoffbelastungen in den letzten Jahren zu beobachten ist.
Zu diesem Schluss kamen der VDSF, das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der
Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).
Die Karausche gehört zur Familie der Cypriniden (Karpfenfische) und ernährt sich vornehmlich von Algen und Kleinstlebewesen wie Mückenlarven, Schnecken oder Würmern.
Sie kann eine maximale Größe von 50cm erreichen und an die 5kg wiegen, was aber eher die Ausnahme ist. Durchschnittsgrößen betragen zwischen 20-30cm.
Die Karausche ist gerade bei Teichbesitzern bekannt, da sie sich auch in sauerstoffarmen und schlammigen Verhältnissen wohl fühlt und in den kleinsten Tümpeln überleben kann.
Zudem besitzt die Karausche die Fähigkeit für den Fall dass ihr Habitat austrocknet einige Tage (ca. 5 Tage) ohne Sauerstoff auszukommen. Sie gräbt sich dafür einfach in den Schlamm
ein und wartet darauf, dass sich das Gewässer wieder füllt. Daher wird sie im Volksmund auch als "Meisterin im Luftanhalten" bezeichnet.
Das Schweigen hat ein Ende
Aufruf zur Demonstration am 20. März auf dem Münsterplatz in Ulm
Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg ruft auf zur Teilnahme an einer Demonstration gegen den maßlosen
Kormoranschutz durch NABU und LBV. Unter dem Motto "Das Schweigen hat ein Ende – Fischer halten nichts vom Kormoranschutz"
soll eine breite Öffentlichkeit über die wahren Zustände der Gewässer und Fischereibetriebe informiert werden.
NABU und LBV veranstalten am gleichen Tag und ebenfalls am Münsterplatz ihr diesjähriges Artenschutzsymposium
zum Vogel des Jahres (Kormoran). Diese Gelegenheit soll genutzt werden, um dem Anliegen der Fischerei in dieser bisher sehr emotional geführten
Debatte Gehöhr zu verschaffen.
Die Aktion wird von zahlreichen Organisationen der Berufs- und Freizeitfischerei in Deutschland und den Nachbarländern
unterstützt. Neben den Präsidenten des VDSF (Verband deutscher Sportfischer) und des VBDI (Verband deutscher Binnenfischer) werden weitere
hochrangige Vertreter von Fischereiverbänden aus Frankreich, der Schweiz und Bayern erwartet.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und zur Kormoran-Problematik erhalten Sie z.B. auf den nachfolgenden Seiten:
Internetseite des LAV Mecklenburg-Vorpommern mit einem - wie wir von anglermap finden - bemerkenswerten Artikel mit dem Thema "Schluss
mit der Polemik beim Thema Kormoran" vom Präsidenten des LAV M-V, Herrn Prof. Dr. Brillowski:
http://www.lav-mv.de/aktuelles.htm
Anglermap erreicht 5555er Marke
Stand Oktober 2009
Ein halbes Jahr nachdem die 4444er Marke geknackt wurde, sind nun mehr als 5555 einzeln erfasste Gewässereinheiten
auf anglermap erfasst. Besonders erfreulich sind die vielen Fischbestandsmeldungen, die bei uns eingegangen sind. So hat
sich die Anzahl der Angelreviere, für die Angaben zum Fischbestand vorliegen, von 751 auf 1.392 fast verdoppelt. Alle Fischvorkommen
können auf dem Portal zum Fischbestand grafisch angezeigt werden. Hinzu kommen fast 1.200 Fotos zu Gewässern und genau
167 Bilder unserer heimischen Fischarten. Für all die eingegangenen Meldungen und das uns entgegen gebrachte Vertrauen möchten wir
uns herzlich bedanken. Besonderen Dank möchten wir auch den Betreibern der Internetseiten Biopix aus Dänemark und dem Tauchfreund der
Seite Grundzeit für die Bereitstellung der fantastischen Unterwasserfotos von Fischen aussprechen.
All dies ist für uns zusätzliche Motivation das Projekt anglermap "Das Informationsportal für Angler und Fischer" weiter auszubauen.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Euer Team von anglermap
"... ein Schlag in das Gesicht aller Demokraten und wirklichen Naturschützer."
So kommentierten die Präsidenten des VDSF Peter Mohnert und des DAV Prof. Dr. Werner Steffens die Entscheidung des
NABU und des LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) die Nominierung des Kormorans zum "Vogel des Jahres 2010". Vor fast einem Jahr
haben 96% der Abgeordneten des europäischen Parlaments für die Prüfung eines Kormoranmanagementplans gestimmt um sich
einheitlich mit der viel diskutierten Problematik des stetig wachsenden Kormoranbestandes zu beschäftigen.
Die aus naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten sinnfreie Nominierung, stößt dabei natürlich bei Angelverbänden
und Besitzern von Teichwirtschaften, die viel Mühe und Gelder in den Schutz der Artenvielfalt der deutschen Gewässer gesteckt
haben, auf heftige Kritik.
Mehr zu diesem Thema und zu den Stellungnahmen der jeweils erwähnten Parteien können Sie hier erfahren:
Stellungnahme VDSF und DAV: http://www.vdsf.de/media/kormoran-nabu.html und
http://www.anglerverband.com/index.php?option=com_content&view=article&id=145&Itemid=155
Stellungnahme LFV Westfalen und Lippe: http://www.lfv-westfalen.de/content/aktuelles/kormoran_vogel_des_jahres_2010.php
Stellungnahme NABU und LBV: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2010-kormoran/ und
http://www.lbv.de/service/presse/pressemitteilungen.html
Erstes Treffen zur geplanten Fusion VDSF und DAV
Das erste Treffen zwischen den beiden größten in Deutschland organisierten Anglerverbänden zur geplanten Fusion hat am 1. September in Halle (Saale) stattgefunden.
Jeweils 6 Vertreter beider Parteien kamen zusammen um Themenschwerpunkte wie Öffentlichkeitsarbeit, Angelfischerei in Deutschland, Kinder- und Jugendarbeit oder satzungsrechtliche Fragen zu diskutieren.
Eine endgültige Einigung und ein erfolgreicher Zusammenschluss könnte - laut Aussage der Kommissionsmitglieder - bereits im Jahr 2011 erfolgen.
Mehr Informationen finden Sie auf den Internetseiten
http://www.vdsf.de
http://www.anglerverband.com
VDSF wird als Umweltverband in Deutschland anerkannt
Mir dem Bescheid vom 18.12.2008 wird der Verband der deutschen Sportfischer nun sowohl als Naturschutzverband, als auch
als Umweltverband anerkannt. Der VDSF erhält nun das Recht sich in umweltrelevante Zulassungs- und Rechtssetzungsverfahren einzubringen.
Mit dieser Entscheidung wird die jahrelange Arbeit des Verbandes im Rahmen der Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung eines gesunden Ökosystems für Mensch, Tier und Pflanzen gewürdigt.
Mehr Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des VDSF
http://www.vdsf.de
Anglermap knackt 4444er Marke
Stand 25.04.2009 Mittlerweile befinden sich auf anglermap über 4444 einzeln georeferenzierte
Gewässer wie Kanalstrecken, Fließwasserstrecken, Stillwasser und Häfen. Davon liegen zu über
751 Einheiten Informationen zum Fischbestand vor und lassen sich über das Portal zum Fischbestand
grafisch anzeigen. Dieser Erfolg ist letztendlich auch den vielen Gewässer- und Fischbestandsmeldungen zu verdanken,
die in den vergangenen Wochen bei uns eingegangen sind. Für diese Unterstützung und die durchweg positive Resonanz
der unterschiedlichen Meldungen möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Noch steht das Projekt "anglermap − Das Informationsportal für den Angler und Fischer" am Anfang und viele Informationen
fehlen noch. Die letzten Monate, seitdem wir mit dem Projekt online gegangen sind, stimmen uns dabei aber sehr zuversichtlich,
dass sich die Seite anglermap.de zu einem für viele Angler und Naturfreunde interessantem und informativem Internetportal entwickeln wird.
Ihr Team von anglermap
Fisch-Informationszentrum (FIZ) stellt Fanggebietskarte zu Seefischen ins Netz
Hamburg, 16.1.2009. Das Fisch-Informationszentrum (FIZ) hat eine interaktive Weltkarte mit den
Fanggebieten für die wichtigsten in Deutschland vermarkteten Seefische im Internet veröffentlicht.
Die Fanggebietskarte, die ab sofort im Internet unter www.fischinfo.de einsehbar ist, gibt Auskunft,
in welchem Ozean die bedeutendsten Seefische für den deutschen Markt vorkommen. Darüber
hinaus wird für diese Fischarten das genaue Fanggebiet bzw. die Öko-Fangregion dargestellt.
Damit wird es für den interessierten Verbraucher auch einfacher zu erkennen, dass eine Fischart
nicht nur in einer Fangregion vorkommt, sondern aus unterschiedlichen Fanggebieten stammen kann.
Fischporträts mit weiteren Informationen zu den einzelnen Arten runden das neue Informationsangebot
des FIZ ab. (Quelle: Fisch-Informationszentrum)
Aal wird Fisch des Jahres 2009
Das Bundesamt für Naturschutz, das österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz,
der Verband Deutscher Sporttaucher, der Schweizerische Fischereiverband sowie der Verband deutscher Sportfischer haben den Aal zum Fisch des Jahres 2009 gewählt.
Mit der Wahl zum Fisch des Jahres möchte man auf den bedrohlichen Rückgang der Aalbestände in Europa aufmerksam machen.
Gründe für diesen Rückgang könnten die starke Abfischung der Glasaale sowie die unnatürliche Verbauung der
Wanderwege sein. Eine zusätzliche Dezimierung der Bestände könnte durch das vermehrte Auftreten von natürliche
Feinden wie dem Kormoran aber auch durch Krankheitserreger wie dem Schwimmblasenwurm oder dem Aal-Herpesvirus hervorgerufen worden sein.
Europaparlament stimmt für Kormoranmanagementplan
Am 4. Dezember 2008 hat das Europäische Parlament mit überwältigender Mehrheit für ein besseres
Kormoranmanagement gestimmt. Inhalte dieses Plans sind unter anderem eine bessere Zusammenarbeit der europäischen Mitgliedsstaaten,
verbessertes Datenmanagement und Datenerhebung, stärkere Beteiligung der Fischerei sowie die Klärung rechtlicher Bedingungen.
Der europäische Bestand an Kormoranen wird auf etwa 2 Millionen Vögel geschätzt. Ein ausgewachsener Vogel frisst dabei täglich 500 Gramm Fisch.
VDSF und DAV streben Vereinigung an
Der VDSF (Verband deutscher Sportfischer) und der DAV (Deutsche Anglerverband)
streben nach nun ca. 18 Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung eine Vereinigung der beiden größten in Deutschland
organisierten Angelverbände an.
25.11.2008
Das Projekt "anglermap.de - Das Informationsportal für den Angler und Fischer" geht online!!!
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