Fisch des Jahres

Nominierungen 1984 bis heute

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Seit dem Jahr 1984 wird jährlich eine Fischart, die infolge schädigender Einflüsse in ihrem Bestand gefährdet oder sogar ausgestorben ist, zur Fischart des Jahres erklärt. War es anfangs die Petri Stiftung, die diese Nominierung veranlasste, wird der Fisch des Jahres seit 1991 zunächst durch den VDSF (Verband Deutscher Sportfischer) und nach der Vereinigung der beiden ost- und westdeutschen Verbände im Jahr 2013 durch den Deutschen Angelfischerverband (DAFV) benannt. Die Nominierung erfolgt dabei zusammen mit dem Bund für Naturschutz (BfN) und in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

Fische des Jahres

2020 − Nase

Die Nase ist eine gesellig lebende, strömungsliebende Fischart unserer sauberen und sauerstoffreichen Flüsse und Bäche. Bevorzugt zu finden ist sie in der Barbenregion der Flüsse. Sie dringt jedoch ...   weiterlesen

Chondrostoma nasus (Linnaeus, 1758)

2019 − Lachs

Salmo salar (Linnaeus, 1758)

2018 − Stichling

Gasterosteus aculeatus (Linnaeus, 1758)

2017 − Flunder

Platichthys flesus (Linnaeus, 1758)

2016 − Hecht

Der Hecht ist ein weit verbreiteter Raubfisch unserer stehenden und langsam fließenden Gewässer. Mit seinem entenschnabelförmigen und zahnbewehrten Maul ...   weiterlesen

Esox lucius (Linnaeus, 1758)

2015 − Huchen

Hucho hucho (Linnaeus, 1758)

2014 − Stör

Acipenser sturio (Linnaeus, 1758)
Acipenser oxyrhinchus (Linnaeus, 1758)
Acipenser spec.

2013 − Forelle

Salmo trutta (fario) (Linnaeus, 1758)
Salmo trutta (trutta) (Linnaeus, 1758)
Salmo trutta (lacustris) (Linnaeus, 1758)

2012 − Neunaugen

Lampetra planeri (Bloch, 1784)
Lampetra fluviatilis (Linnaeus, 1758)
Petromyzon marinus (Linnaeus, 1758)

2011 − Äsche

Die Äsche ist eine strömungsliebende und gesellig lebende Fischart unserer Fließgewässer. Sie ist Leitfisch der nach ihr benannten Fließgewässerregion und bevorzugt schnell fließende, sauerstoffreiche sowie sommerkühle Gewässer ...   weiterlesen

Thymallus thymallus (Linnaeus, 1758)

2010 − Karausche

Carassius carassius (Linnaeus, 1758)

Fische des Jahres vor 2010

2009 − Aal

Anguilla anguilla (Linnaeus, 1758)

2008 − Bitterling

Rhodeus amarus (Bloch, 1782)

2007 − Schleie

Tinca tinca (Linnaeus, 1758)

2006 − Groppe

Cottus gobio (Linnaeus, 1758)

2005 − Bachforelle

Salmo trutta (fario) (Linnaeus, 1758)

2004 − Maifisch

Alosa alosa (Linnaeus, 1758)    

2003 − Barbe

Barbus barbus (Linnaeus, 1758)

2002 − Quappe

Lota lota (Linnaeus, 1758)

2001 − Stör

Acipenser sturio (Linnaeus, 1758)    

2000 − Lachs

Salmo salar (Linnaeus, 1758)

1999 − Nordseeschnäpel

Coregonus oxyrhynchus (Linnaeus, 1758)

1998 − Strömer

Telestes souffia (Linnaeus, 1758)

1997 − Äsche

Thymallus thymallus (Linnaeus, 1758)

1996 − Meerforelle

Salmo trutta (trutta) (Linnaeus, 1758)

1995 − Aal

Anguilla anguilla (Linnaeus, 1758)

1994 − Nase

Chondrostoma nasus (Linnaeus, 1758)

1993 − Kabeljau

Gadus morhua (Linnaeus, 1758)

1992 − Atlantischer Lachs

Salmo salar (Linnaeus, 1758)

1991 − Elritze

Phoxinus phoxinus (Linnaeus, 1758)

1990 − Bachforelle

Salmo trutta (fario) (Linnaeus, 1758)

1989 − Groppe

Cottus gobio (Linnaeus, 1758)

1988 − Bach- und Flussneunauge

Lampetra planeri (Bloch, 1784)
Lampetra fluviatilis (Linnaeus, 1758)

1987 − Europäischer Schlammpeitzger

Cottus gobio (Linnaeus, 1758)

1986 − Schneider

Alburnoides bipunctatus (Linnaeus, 1758)

1985 − Bitterling

Rhodeus amarus (Bloch, 1782)

1984 − Bachschmerle

Barbatula barbatula (Bloch, 1782)

Quellen:
Die Süßwasserfische Europas (31)
FishBase (36)
 

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Weitere Infos zur Nominierung

Lagen die Ursachen einer bestehenden Gefährdung oder des völligen Verschwindens einer Fischart in der Vergangenheit oftmals in der starken Gewässerverschmutzung, sind es heute vor allem die fehlende Durchgängigkeit und der kanalartige Ausbau der Fließgewässer, also eher strukturelle Defizite, die jedoch mindest ebenso schwerwiegende Folgen zeigen.

Mit der jährlichen Nominierung einer besonders betroffenen Fischart soll die Öffentlichkeit und natürlich auch die Politik auf diese Missstände aufmerksam gemacht werden. Und diese Aufmerksamkeit haben unsere ansonsten so verborgen lebenden Fische ganz besonders nötig!

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